Doppelt engagiert – Kampagne zur Vereinbarkeit von Beruf und Ehrenamt

Gemeinsam mit Vertretern der Feuerwehren und Hilfsorganisationen hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann am 11. Oktober 2017 den Startschuss für die Kampagne „Doppelt Engagiert“ gegeben, die bayernweit für die Vereinbarkeit von Ehrenamt und Beruf wirbt. Die Kampagne soll verstärkt bewusst machen, dass sich ehrenamtliches Engagement neben dem Beruf für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen lohnt. Der Innenminister ist überzeugt: „Wer sich ehrenamtlich zum Beispiel bei den Feuerwehren, Hilfsorganisationen oder beim THW einsetzt, zeigt, dass er viele gute Eigenschaften mitbringt und damit ein Gewinn für jeden Betrieb ist.“ Nach Herrmanns Worten profitieren Arbeitgeber enorm von den im Ehrenamt erworbenen Qualitäten ihrer Mitarbeiter wie Flexibilität, Teamfähigkeit und Verlässlichkeit. Aber auch Arbeitnehmer und Bewerber haben mit ihren Fähigkeiten im Job und bei Bewerbungsgesprächen einen riesen Pluspunkt auf ihrer Seite. Es überwiegen aber ganz klar die Vorteile – und zwar auf beiden Seiten: „Mitarbeiter können ihre Lebenserfahrung und ihr im Ehrenamt gewonnenes Fachwissen auch optimal in Beruf und Ausbildung nutzen. Umgekehrt können sich aber auch Unternehmen, die ehrenamtliches Engagement unterstützen, als attraktive Arbeitgeber für die doppelt engagierten Mitarbeiter und Bewerber präsentieren. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels ein klarer Vorteil.“ Der Freistaat Bayern möchte mit dieser Aktion möglichst viele Bürgerinnen und Bürger ansprechen und sie ermutigen, sich bei den Feuerwehren und Hilfsorganisationen aktiv einzubringen.

Jetzt ehrenamtlich engagieren!

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