Ehrenamtsabend der Freiwilligenagenturen & der Sozialen Stadt

Mit dem Ehrenamtsabend bedanken sich die drei Rosenheimer Freiwilligenagenturen und die Soziale Stadt alljährlich bei ihren Freiwilligen. 130 von ihnen folgten der Einladung ins Bürgerhaus Happing.

Rosenheim. „Ich ziehe meinen Hut vor Ihnen, auch wenn ich gar keinen dabei habe“, so begrüßte Anton Heindl, 2. Bürgermeister der Stadt Rosenheim, die Gäste. „Ich danke allen für ihr großes Engagement – denen, die seit Jahren aktiv sind, aber ebenso denjenigen, die neu dazugekommen sind und ich hege auch die Hoffnung, dass immer wieder neue Ehrenamtliche dazu kommen“, so Heindl weiter. In diesem Jahr galt sein besonderer Dank vier Damen, die sich seit 15 Jahren für den mittlerweile geschlossenen Miniladen in der Lessingstraße eingesetzt haben: Hilde Korn, Ingrid Krause, Hilde Wagner und Cilly Hamberger wurden von Heindl für ihr vorbildliches ehrenamtliches Engagement über viele Jahre gelobt.

Karin Weiß, Christian Hlatky und Andrea Dörries von den Rosenheimer Freiwilligenagenturen betonten die vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden und den Wert dieser Zeitspende: „Im Jahr 2017 wurden in 35 verschiedenen Projekten etwa 15.470 Stunden unentgeltlich gearbeitet. Bei dem derzeitigen Mindestlohn in Höhe von 8,84 EUR entspricht das einer Wertschöpfung von ca. 140.000 Euro“, bedankte sich Karin Weiß von der Freiwilligenagentur Rosenheim Nord bei den ehrenamtlich Engagierten. Diesen Dank sprach sie auch im Namen der Träger aus, dem Kinderschutzbund Rosenheim, dem Diakonischen Werk Rosenheim e.V. sowie der Startklar Oberbayern gGmbH.

Werner Pichlmeier, Leiter der Sozialen Stadt Rosenheim, freute sich über die vielen Zusagen zum Ehrenamtsabend und zitierte den Philosophen Demokrit: „Ein Leben ohne Feste ist wie eine lange Wanderung ohne Einkehr.“

Ein besonderer Höhepunkt war das Graphic Recording der Illustratorin Heike Haas. Sie unterhielt sich mit den Gästen über ihren Antrieb für ihr ehrenamtliches Engagement und hielt die gesprochenen Motive in einer Grafik fest. So entstand an diesem Abend die „Ehrenamtsillustration“.