Geschichte und Wissen – eine spannende Kooperation des Historischen Vereins Rosenheim mit der VHS Rosenheim

Rosenheim. „100 Jahre Bayern“ – um dieses Jubiläum gebührend zu würdigen, hat die die Volkshochschule (VHS) Rosenheim in Kooperation mit dem Historischen Verein Rosenheim eine geschichtswissenschaftliche Vortragsreihe auf die Beine gestellt. Zusammen wurden hochrangige Referenten engagiert, die Bayern aus der zeitgeschichtlichen Perspektive darstellen und sich mit historisch-politischen Themen auseinandersetzen.

Den Anfang macht am 18. Oktober 2018 Dr. Michael Stephan, Leiter des Stadtarchivs München, der zur „Migration in Bayern“ referiert.

Am 6. Dezember 2018 wird Professor Dr. Manfred Treml, ehemaliger leitender Sammlungsdirektor des Hauses der Bayerischen Geschichte, „200 Jahre Bayerische Verfassung“ beleuchten und sich mit der Entwicklung des Bayerischen Verfassungssystems befassen.

Am 14. Februar 2019 begibt sich Dr. med. Dr. phil. Georg Werner mit dem Vortrag „Eremiten im barocken Bayern“ in die Welt der Einsiedler. Im Vortrag werden die Entwicklung des Eremitentums und die Gründe für das verstärkte Auftreten dieser Lebensform im Barockzeitalter herausgearbeitet.

Dr. Christian Höschler, stellvertretender Leiter der Abteilung Forschung und Bildung beim Internationalen Tracing Service (ITS), präsentiert am 4. April 2019 seine Erkenntnisse über „Jüdische Displaced Persons in Bayern nach 1945“.

Mit dem Vortrag „Kunst und Nationalsozialismus in Bayern“ von Felix Steffan am 6. Juni 2019 geht die Vortragsreihe zu Ende.

Ausführliche Informationen und Inhaltsbeschreibungen der einzelnen Vorträge sind im Internet unter www.vhs-rosenheim.de oder www.historischervereinrosenheim.de oder im VHS-Programmheft zu finden.

Alle Veranstaltungen finden im Saal des Hans-Schuster-Hauses, Innsbrucker Straße 3, statt – jeweils ab 19.30 Uhr.
Der Eintrittspreis beträgt 7 EUR.

Für Mitglieder des Historischen Vereins und des Fördervereins der VHS Rosenheim sind alle Vorträge kostenfrei. Anmeldungen sind in der VHS-Geschäftsstelle oder beim Historischen Verein (Geschäftsstelle Stadtarchiv) möglich. Restkarten gibt es an der Abendkasse.