„Rosenheim ist ein Vorzeigestandort“ - Neuer IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Manfred Gößl zum Antrittsbesuch bei Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer

Seinen Antrittsbesuch beim Rosenheimer Stadtoberhaupt absolvierte der seit Januar 2019 neu ins Amt berufene Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern, Dr. Manfred Gößl. Der 52-Jährige ist in der Stadt und bei der örtlichen Wirtschaft als früherer Leiter des Bereichs Außenwirtschaft bei der IHK und als stellvertretender Hauptgeschäftsführer bestens bekannt.

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer beglückwünschte Dr. Gößl zu seiner Berufung „in eines der herausragenden Ämter, das die bayerische und deutsche Wirtschaft zu vergeben haben“. Dr. Gößl, der in Begleitung des IHK-Regionalausschussvorsitzenden Andreas Bensegger und des IHK-Regionalgeschäftsstellenleiters Wolfgang Janhsen zum Antrittsbesuch erschienen war, hob hervor, dass der Wirtschaftsraum Rosenheim dank seiner heterogenen, mittelständischen Wirtschaftsstruktur mit zahlreichen familiengeführten nationalen und internationalen Marktführern auch für wirtschaftlich herausfordernde Zeiten bestens gerüstet sei. „Je differenzierter, desto stabiler im Abschwung – das ist eine alte kommunalpolitische Erfahrung über die Rosenheimer Wirtschaft“, stellte Oberbürgermeisterin Bauer in diesem Zusammenhang fest.

Ein wichtiges unter den vielen diskutierten Themen war der Brenner-Nordzulauf. Oberbürgermeisterin Bauer dankte dem IHK-Chef für die Berücksichtigung der speziellen Rosenheimer Anliegen in den verkehrspolitischen Positionen der IHK. „Es ist wichtig, die München-Pendler nicht vom Schienenverkehr abzuhängen. Zudem muss der Lärmschutz auf der Bestandsstrecke zwingend dem Ausbaustandard von Neubaustrecken entsprechen“, hob die Oberbürgermeisterin zwei Kernforderungen der Stadt hervor. 

In der Diskussion um den sorgsamen Umgang mit Flächen wies Gößl darauf hin, wie wichtig es gerade auch für die regionale Wirtschaft sei, sich flächenmäßig erweitern zu können. Die IHK setze sich daher in der Flächendebatte klar für den Erhalt der kommunalen Planungshoheit ein. „Die Einführung einer gesetzlichen bayernweiten Obergrenze von fünf Hektar pro Tag lehnen wir ab“, so Gößl. „Wenn es uns auch in Zukunft gut gehen soll, müssen für die heimischen Unternehmen Entwicklungsmöglichkeiten und für junge Familien und Beschäftigte die Schaffung von Wohneigentumzu vernünftigen Preisen möglich sein“, stimmten Dr. Gößl und Oberbürgermeisterin Bauer überein.