Wirtschaftsstandort Rosenheim: Top oder Flop? Firmen sollen in einer IHK-Umfrage Stärken und Schwächen benennen

Gewerbeflächen, Verkehrsanbindung, Fachkräfte – diese und viele weitere Faktoren müssen stimmen, damit sich Unternehmen an einem Standort wohlfühlen. Um herauszufinden, wo die heimischen Betriebe Stärken und Schwächen sehen, verschickt die IHK ab dem 1. Juli einen zweiseitigen Fragebogen an rund 4.000 stichprobenartig ausgewählte Firmen aus Stadt und Landkreis Rosenheim.

„Auch wenn Oberbayern zu den weltweit erfolgreichsten Wirtschaftsregionen gehört, müssen die Standortfaktoren im Interesse der Unternehmen regelmäßig geprüft und wenn nötig nachjustiert werden“, sagt Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim. Er bittet die Unternehmen daher um rege Beteiligung. Die Ergebnisse der IHK-Standortumfrage sollen ab Oktober veröffentlicht werden. „Die IHK möchte die Bedürfnisse der Betriebe lösungsorientiert in die Landkreispolitik einzubringen“. Als Beispiele nennt Bensegger konkrete Rückmeldungen der Unternehmen zum Bedarf an Gewerbeflächen oder Wohnraum für Mitarbeiter sowie zur Verkehrsinfrastruktur. Bei der letzten Befragung im Jahr 2017 erzielte der Landkreis die Gesamtnote 2,0, die Stadt Rosenheim 1,9.

Für die zum dritten Mal durchgeführte Studie werden in ganz Oberbayern etwa
50.000 Unternehmen befragt. Die Auswertung erfolgt für den gesamten Regierungs­bezirk sowie alle seine Landkreise und kreisfreien Städte anonym. Unternehmen, die an der Studie teilnehmen möchten, aber keinen Fragebogen bekommen haben, können sich an Rebecca Wippersteg, Referentin für Standortberatung, Statistik und Raum­planung bei der IHK für München und Oberbayern wenden, telefonisch unter
(089) 5116 1117 oder per Mail an wippersteg(at)muenchen.ihk.de.