Zwölf Jahre ehrenamtlich im Stadtarchiv

Rosenheim. Im Jahr 2001 ging Ferdinand Esser als Direktor des Landschaftsverbandes Rheinland mit Sitz in Köln in den Ruhestand. Kurz darauf zog er mit seiner Frau Ingrid nach Rosenheim. Als Esser 2007 für eine Festschrift anlässlich des 100jährigen Bestehens der Naturfreunde Rosenheim im Stadtarchiv recherchierte, begann er noch im gleichen Jahr ehrenamtlich im Archiv mitzuarbeiten. Für diese Tätigkeit konnte er sein großes geschichtliches Interesse und seine guten Kenntnisse der öffentlichen Verwaltung einbringen. Esser war sowohl mit Erschließungsarbeiten von Magistratsakten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts und von Gewerbeakten betraut als auch mit der Erfassung der Diasammlung und von historischen Stadtansichten. Im Archivteam genoss der Rheinländer durch seine herzliche und offene Art schnell große persönliche Wertschätzung.

Nach einer fast zwölfjährigen Tätigkeit trat Ruheständler Ferdinand Esser vor kurzem auch als Mitarbeiter des Stadtarchivs in den „Ruhestand“. Von Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, Stadtdirektor Michael Keneder, Kulturamtsleiter Robert Berberich und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Stadtarchivs wurde Esser im Rahmen einer kleinen Feier verabschiedet. Oberbürgermeisterin Bauer dankte ihm für seine Mitarbeit im Stadtarchiv. Die Bereitschaft, sich im Ruhestand ehrenamtlich zu engagieren, noch dazu so lange, verdient große Anerkennung, so Bauer.