Gabriele Bauer: „Konkrete Vorschläge lassen auf neue Perspektiven hoffen“ - Rosenheims Oberbürgermeisterin erfreut und dankbar für Lärmschutz-Zusagen der Verkehrsminister

Zufrieden mit den heute von der DB AG vorgestellten Planungsschritten für den Brennernordzulauf zeigte sich Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer. „Endlich können wir über konkrete Vorschläge für die weiteren Trassenplanungen seriös diskutieren. Auch wenn es sich bei den vorgestellten Trassen neuerlich erst um Trassenkorridore handeln kann, die im weiteren Planungsverlauf noch verfeinert werden müssen, hat jetzt der Wirrwarr mit hundert möglichen groben Trassenverläufen ein Ende. Ein wesentliches Ziel für die endgültige Trassenfindung muss es sein, dabei auch so viele Tunnellösungen wie möglich zu realisieren“, so die Oberbürgermeisterin.

Bauer dankte allen Beteiligten für ihr Engagement im Vorfeld der heutigen Entscheidung. „Diese hinter uns liegenden Diskussionen waren für das Gesamtverfahren wohl wichtig. Dadurch sind die Interessen der Bürger, der Wirtschaft und der Verbände in der Region in den Fokus gerückt. Das hat einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, weiter voran zu kommen. Dass dieser Dialog in Gang gekommen ist, haben wir nicht zuletzt dem Einsatz unserer heimischen Bundestagsabgeordneten Daniela Ludwig zu verdanken.“

Nach Einschätzung der Oberbürgermeisterin herrscht damit auch Klarheit für die Bestandsstrecke München – Rosenheim – Kufstein. „Die Bestandsstrecke kann niemals auf Dauer die alleinige Zulauftrasse auf bayerischer Seite sein, wie von Bürgerinitiativen gefordert. Dennoch werden wegen der Vorlaufzeiten für die weiteren Planungen und dem Streckenneubau bis 2040 oder 2050 die Hauptverkehre zum Brenner über diese Trasse abgewickelt werden müssen. Deshalb hat der Lärmschutz entlang der Bestandsstrecke für die ganze Stadt Rosenheim und ihre Bürgerinnen und Bürger äußerste Priorität. Ich bin Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und dem bayerischen Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart dankbar für ihre Zusagen, dass der Lärmschutz auf der Bestandsstrecke vom Schutzstandard her dem einer Neubaustrecke gleichgesetzt werden muss.“ 

Minister Reichhart hat als zuständiger Ressortchef für den bayerischen Schienenpersonennahverkehr darüber hinaus zugesagt, dass das Zugangebot für München-Pendler auf der Bestandsstrecke speziell in den Abendstunden weiter verstärkt werden soll. Dafür danke ich ihm im Namen aller betroffenen Pendler ausdrücklich“, so Bauer.