Krones AG stellt Feuerwehrleute für Ehrenamt frei

Bayerischer Innenminister zeichnet Unternehmen als Ehrenamtsfreundlichen Betrieb aus

Die Bilder aus dem Jahr 2013 haben sich bei allen Beteiligten tief eingebrannt. Nach tagelangen Regenfällen traten die Flüsse in der Stadt Rosenheim über die Ufer. Das direkt an die Mangfall angrenzende Werksgelände der Krones AG war unmittelbar vom Hochwasser betroffen. Ein Glücksfall, dass bei der Krones AG 12 Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Rosenheim arbeiten. Sie wussten was zu tun ist, um den Standort vor den Fluten zu sichern. Gleich nachdem das Werk in Sicherheit war, stellte Werkleiter Dr. Helmut Schwarz die Feuerwehrler für den Einsatz im Katastrophengebiet frei.

Das ist kein Einzelfall. Schon seit jeher ermöglicht die Firmenleitung, dass die ehrenamtlich engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig für Feuerwehreinsätze und Ausbildungsveranstaltungen während der Arbeitszeit ihren Arbeitsplatz verlassen können. Das ist vor allem für die Feuerwehren der Stadt Rosenheim unerlässlich für die Sicherstellung der Tagesalarmierbarkeit. Für dieses Engagement schlug Stadtbrandrat Hans Meyrl die Krones AG für die Auszeichnung „Ehrenamtsfreundlicher Betrieb -  Gemeinsam für mehr Sicherheit“ vor.

Diesem Vorschlag ist Bayerns Innenminister Joachim Herrmann nun gefolgt.

„Der Bayerischen Staatsregierung ist es wichtig, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass funktionierende Gefahrenabwehr neben dem Einsatz aller Ehrenamtlichen auch ein großes Engagement der Arbeitgeber voraussetzt. Schutz und Hilfe für die Bevölkerung zu jeder Tages- und Nachtzeit kann es nur geben, wenn hinter den vielen ehrenamtlichen Helfern Arbeitgeber stehen, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern trotz möglicher Auswirkungen auf den Betriebsablauf ‚im Einsatz‘ den Rücken frei halten. Ich danke der Firmenleitung der Krones AG, dass sie ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dieses ehrenamtliche Engagement ermöglicht, diverse Materialien kostengünstig zur Verfügung stellt und sogar die Feuerwehren mit Geldspenden unterstützt.“