Meisterbetrieb des Metallhandwerks liefert Produkte bis nach China - Posselt GmbH & Co.KG seit 50 Jahren in Rosenheim

Rosenheim. Industrie- und Handwerksbetriebe, die sich auf den nationalen und internationalen Märkten positionieren, garantieren den Wohlstand der deutschen Volkswirtschaft. Mit der Fa. Posselt GmbH & Co. KG Maschinen – und Gerätebau besuchte Rosenheims Wirtschaftsdezernent Thomas Bugl im Rahmen seiner Betriebsbesuche ein Rosenheimer Handwerks- Unternehmen, das in diesem Jahr auf dem umkämpften Markt der Metallbe- und –verarbeitung sein 50jähriges Firmenjubiläum feiern kann. „Von der Holztechnik  über die Lebensmittelindustrie, die Luftfahrt- und Kunststoffindustrie bis zur Automobilbranche: Unser Unternehmen ist in vielen Bereichen gut aufgestellt. Über unsere Zuarbeit für die Automobilindustrie findet man Posselt-Produkte auch in China“, beschrieb Geschäftsführer Gerhard Posselt den Absatzmarkt seines Unternehmens. „Diese Vielfalt hat unseren Betrieb auch in schlechten Zeiten über Wasser gehalten“, so Posselt.  

Der Maschinen-, Anlagen- und Gerätebauer beschäftigt 23 Mitarbeiter davon 6 Auszubildende. Der Firmensitz befindet sich seit den Anfängen des Unternehmens im Aicherpark. Als Zeitzeuge kennt Posselt den Strukturwandel vom ehemaligen Holzlager zum heutigen Standort für Einzelhandel und Gewerbe und benennt als Hauptproblem die dortige Verkehrssituation. „Die Umgehungsstraße Panorama-Schwaig hat für uns schon einige Entlastung gebracht. Aber es sind weitere Straßenbaumaßnahmen notwendig“, so Posselt. Rosenheims Wirtschaftsdezernent verwies hierzu auf die Bedeutung des Aicherparks als Gewerbestandort für die Stadt Rosenheim. „Die schnellstmögliche Verwirklichung der B15-Westtangente ist gerade auch für die Weiterentwicklung dieses Gewerbegebiets von besonderer Bedeutung“, so Bugl.  

„Einen mittelständischen Betrieb drücken in der heutigen Zeit zunehmend unproduktive Kosten, die wir nicht auf den Kunden umlegen können. Bürokratische Anforderungen wie Betriebsärzte, Sicherheitsbestimmungen, Auflagen für die bauliche Gestaltung behindern Wachstum und Entwicklung“, beklagte  Posselt die zunehmende Regulierungsdichte. „So unerfreulich sich derartige Entscheidungen auf bundespolitischer Ebene, für uns auswirken, so zufrieden sind wir mit der Bürgernähe im städtischen Rathaus. Die Oberbürgermeisterin und ihre Verwaltung haben uns in den vergangenen Jahren bei Problemen schnell, unbürokratisch und zuverlässig unterstützt“, betonte  Posselt.