Städtepartnerschaft Rosenheim – Ichikawa: Kooperation von IT-Startups wird angestrebt

Die wirtschaftliche Zusammenarbeit soll künftig einen Schwerpunkt in der Städtepartnerschaft zwischen Rosenheim und Ichikawa bilden. Dafür sprach sich Japans Generalkonsul Nobutaka Maekawa bei seinem Antrittsbesuch bei Oberbürgermeister Andreas März aus. Im gemeinsamen Gespräch mit Stimmkreisabgeordnetem Klaus Stöttner, dem Vorsitzenden des Fördervereins Städtepartnerschaft Ichikawa-Rosenheim Udo Satzger sowie Stadtdirektor Michael Keneder hob Maekawa die starken Bande zwischen Rosenheim und Ichikawa hervor.

Verbunden mit dem Antrittsbesuch war der Eintrag von Nobutaka Maekawa ins Goldene Buch der Stadt. Oberbürgermeister Andreas März betonte die Bedeutung des Treffens: „Ungeachtet aller Corona bedingten Reisebeschränkungen lebt unsere Städtepartnerschaft. Die Beziehungen auf der Grundlage von Schüleraustausch und Delegationsbesuchen sind stärker als das Virus.“

Ein Schwerpunkt des Treffens war der Besuch im Gründerzentrum Stellwerk 18. Zweiter Bürgermeister Daniel Artmann und Geschäftsführer Richard Weißenbacher führten den Generalkonsul, Vizekonsulin Keiko Toda und Wirtschaftskonsul Tomoyuki Kishi sowie Hajime Takatsuka von der japanischen Außenhandelsgesellschaft JETRO durch das Gebäude. Gründer Patrick Burkhart präsentierte die ScaliRo GmbH als ein Beispiel der vielfältigen dort ansässigen Startups.

Auch beim Rosenheimer Japan-Wirtschaftstag, der regelmäßig mit Unterstützung der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling durchgeführt wird, soll der Schwerpunkt künftig auf der wirtschaftlichen Zusammenarbeit der beiden Regionen liegen. „Unser Ziel ist es, Rosenheimer Start-ups mit den Startups der Region Ichikawa und der Präfektur Chiba – in direkter Nachbarschaft zu Tokyo – zusammenzubringen. Gerade in den Bereichen IT und neue Technologien gibt es in beiden Ländern sehr interessante Gründungen, die im Austausch voneinander profitieren könnten“, so 2. Bürgermeister Daniel Artmann.