Aktuelle gesetzliche Regelungen

Im folgenden finden Sie die in ganz Bayern aktuell geltenden Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Bitte beachten Sie, dass für die Stadt Rosenheim ab 25.11.2021 die Hotspot-Regelungen gelten.

Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Es gilt die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz für die Stadt Rosenheim finden Sie hier.

Die Stadt Rosenheim bittet um strikte Einhaltung der Regelungen zum Schutz von Leben und Gesundheit der Bevölkerung, auch um weitere Belastungen des Gesundheitssystems zu vermeiden.

Maskenpflicht

Auf den Seiten des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege sind unter dem Punkt Ansteckungsgefahr eindämmen alle geltenden Regelungen zum Thema Mund-Nasen-Bedeckung/Maskenpflicht aufgeführt.

Sie können diese Regelungen auch direkt unter § 2 der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nachlesen.

Kontaktbeschränkungen für Personen, die nicht geimpft oder genesen sind

Für Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, gelten Kontaktbeschränkungen:
Diese sind in § 3 der derzeit aktuell geltenden Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung geregelt.

2G/2G-Plus - 3G/3G-Plus

Wo gilt die 2G-Regelung?
In der Gastronomie und im Beherbergungswesen, bei körpernahen Dienstleistungen, die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind (z.B. in Frisör-, Kosmetiksalons, Tattoostudios usw.) gilt 2G, ebenso an Hochschulen, in Volkshochschulen, Musik- und Fahrschulen, im Rahmen der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung, in Bibliotheken und Archiven sowie bei Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen.

Wo gilt die 2G-Plus-Regelung?
Bei Kulturveranstaltungen, also z.B. in Theatern, Opern, Konzerthäusern, Kinos, aber auch bei Sportveranstaltungen, auf Messen, bei Tagungen und Kongressen, in Freizeiteinrichtungen wie Zoos, botanischen Gärten, Bädern, Saunen, Seilbahnen, Ausflugsschiffen, Freizeitparks, Indoorspielplätzen und Spielhallen gilt 2G-Plus. 2G-Plus gilt außerdem bei privaten und öffentlichen Veranstaltungen, die in nicht-privaten Räumlichkeiten und nicht in der Gastronomie (dort gilt 2G) stattfinden.

Geimpfte und Genesene müssen, wo 2G-Plus gilt, zusätzlich zu ihrem Statusnachweis über einen aktuellen negativen Schnelltest (max. 24 Stunden alt) verfügen.

Wo 2G-Plus gilt, finden ergänzend folgende Regelungen Anwendung:
• Es gelten Personenobergrenzen: es dürfen maximal 25% der Personenkapazität an Besucherinnen und Besuchern zugelassen werden, in geschlossenen Räumen, wie im Freien. Die zulässige Personenzahl richtet sich zudem nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern zuverlässig eingehalten werden kann.
• Die FFP2-Maskenpflicht gilt durchgehend, auch am Platz.
• Zu Personen, die nicht zum eigenen Hausstand gehören, muss der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.

Wer hat Zugang zu Bereichen, in denen 2G bzw. 2G-Plus gilt?
• Geimpfte und Genesene
• Kinder bis zum Alter von 12 Jahren und drei Monaten
• Schülerinnen und Schüler zwischen dem 12. und 18. Geburtstag, die nicht geimpft oder genesen sind, wenn sie dort selbst aktiv werden, z.B. beim Sport, im Musikunterricht o.ä. Sie haben außerdem Zugang zu Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben.
• Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können und
dies nachweisen (ärztliches Zeugnis im Original, mit vollständigem Namen und
Geburtsdatum). Sie benötigen zusätzlich einen aktuellen negativen PCR-Test.
Angehörige dieser Personengruppe erhalten den PCR-Test in den kommunalen
Testzentren kostenfrei.
• In Bereichen, in denen 2G-Plus gilt, benötigen Geimpfte und Genesene zusätzlich
zu ihrem Statusnachweis einen aktuellen negativen Schnelltest (max. 24 Stun-
den alt).

 
Wo gilt die 3G-Regelung?
Die 3G-Regelung gilt für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sowie für den
Fernverkehr.

Wer hat Zugang zu Bereichen, in denen 3G gilt?
• Geimpfte, Genesene
• Getestete mit aktuellem negativem Testnachweis (PCR-Test, Schnelltest, unter Aufsicht vorgenommener Selbsttest)
• Schülerinnen und Schüler, die in der Schule regelmäßigen Testungen unterliegen, ohne zusätzlichen Testnachweis
• Kinder bis zum sechsten Geburtstag sowie Kinder, die noch nicht eingeschult sind.

PCR-Tests sind vom Zeitpunkt der Probenentnahme an 48 Stunden lang gültig,
Schnelltests sind vom Zeitpunkt der Probenentnahme an 24 Stunden lang gültig.


Zugang ohne Nachweispflicht

Wo ist der Zugang ohne Impf-, Genesungs- oder Testnachweis möglich?
Im Handel sowie bei körpernahen Dienstleistungen, die medizinische, pflegerische oder therapeutische Leistungen sind, ist kein Nachweis über eine Impfung, Genesung oder durch einen aktuellen negativen Test erforderlich.

Sofern Nachweise über Impfung, Genesung oder einen aktuellen negativen Test erforderlich sind, müssen diese von Anbietern, Betreibern, Veranstaltern, usw. kontrolliert und 14 Tage aufbewahrt werden.

Regelungen in einzelnen Bereichen

Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe: 2G

In Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben gilt für Gäste 2G. Minderjährige Schülerinnen und Schüler, die noch nicht (abschließend) geimpft sind, und in der Schule regelmäßig negativ getestet werden, haben ebenfalls Zutritt.

In der Gastronomie gilt bayernweit eine Sperrstunde zwischen 22:00 Uhr und 5:00 Uhr.

Zwingend erforderliche, unaufschiebbare, nicht touristische Aufenthalte in Beherbergungsbetrieben sind möglich: Gäste, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen bei ihrer Ankunft über einen aktuellen negativen PCR-Test verfügen.

 

Körpernahe Dienstleistungen: 2G

In Betrieben, die körpernahe Dienstleistungen anbieten, die nicht medizinische, therapeutische oder pflegerische Leistungen sind, – z.B. Frisör- und Kosmetiksalons, Nagelpflege- und Tattoostudios – gilt für Kundinnen und Kunden 2G.

 

Hochschulen, VHS, außerschulische Bildung, berufliche Aus-, Fort-, Weiterbildung, Fahrschulen, Musikschulen, Bibliotheken, Archive: 2G

An Hochschulen, in Volkshochschulen, bei Angeboten der außerschulischen Bildung sowie der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung, in Fahrschulen, Musikschulen, Bibliotheken und Archiven gilt für die Studierenden, Teilnehmenden, Schülerinnen und Schüler 2G.

 

Kultur und Sport: 2G-Plus

In Theatern, Opern, Schauspiel- und Konzerthäusern, Kinos, Museen, Ausstellungen etc. sowie in Sportstätten gilt 2G-Plus.
Die mögliche Kapazität an Besucherinnen und Besuchern darf zu maximal 25% ausgelastet werden. Es gelten Masken- und Abstandspflicht.

 

Freizeiteinrichtungen: 2G-Plus

In Freizeiteinrichtungen – z.B. Zoos, botanischen Gärten, Bädern, Saunen, Spielhallen, Seilbahnen usw. – gilt 2G-Plus für die Besucherinnen und Besucher.
Die mögliche Kapazität an Besucherinnen und Besuchern darf zu maximal 25% ausgelastet werden. Es gelten Masken- und Abstandspflicht.

 

Messen, Tagungen, Kongresse: 2G-Plus

Für Besucherinnen und Besucher von Messen gilt 2G-Plus.
Die mögliche Kapazität an Besucherinnen und Besuchern darf zu maximal 25% ausgelastet werden; zu Messen dürfen maximal 12.500 Personen täglich zugelassen werden. Es gelten Masken- und Abstandspflicht.

 

Private und öffentliche Veranstaltungen: 2G-Plus

Finden private oder öffentliche Veranstaltungen in nicht-privaten Räumlichkeiten außerhalb der Gastronomie statt, gilt 2G-Plus. Es besteht eine von der Raumkapazität abhängige Personenobergrenze: Es dürfen so viele Personen zugelassen werden, wie unter Einhaltung des Mindestabstands in dem Raum Platz finden, insgesamt dürfen höchstens 25% der Kapazität des Raums genutzt werden. Zudem gilt eine Maskenpflicht, jedoch nicht am Platz.

 

ÖPNV, Regional- und Fernverkehr: 3G

Im ÖPNV, Regional- und Fernverkehr gilt 3G – Fahrgäste müssen über einen Impf-, Genesenen- oder aktuellen negativen Testnachweis (PCR-Test, Schnelltest) verfügen.

 

Handel: Zugang ohne Nachweispflicht

Es sind keine Nachweise über Impfung, Genesung oder Testung erforderlich.
Es gelten jedoch Zugangsbeschränkungen: Pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche ist nur eine Kundin/ein Kunde zugelassen.

 

Medizinische, pflegerische, therapeutische Leistungen:
Zugang ohne Nachweispflicht


Medizinische, pflegerische, therapeutische Dienstleistungen, z.B. Arztpraxis, Physiotherapie, Logopädie oder Fußpflege sind weiterhin ohne Nachweis über Impfung, Genesung oder Testung zugänglich. Individuell können die Betreiberinnen und Betreiber jedoch strengere Regelungen für ihre Praxis vorsehen.

 

Bars, Clubs, Diskotheken, Bordellbetriebe; Weihnachtsmärkte, Volksfeste

Bars, Clubs, Diskotheken, Bordellbetriebe sind bayernweit geschlossen.
Diese Maßnahme gilt bis 15. Dezember 2021.

Weihnachtsmärkte und Volksfeste dürfen derzeit nicht stattfinden.

Was gilt für Arbeitgeberinnen/Arbeitgeber und Beschäftigte?

Für Arbeitgeberinnen/Arbeitgeber und Beschäftigte gelten die Regelungen des betrieblichen Infektionsschutzes. Sie müssen gemäß § 28 b des Infektionsschutzgesetzes über einen Impf- oder Genesenennachweis oder einen aktuellen negativen Coronatest verfügen, sofern sie bei ihrer Arbeit Kontakt zu anderen Personen haben können.

In Bereichen, in denen 2G-Plus oder 2G gilt, müssen Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige, die nicht geimpft oder genesen sind und Kundenkontakt haben, an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche über einen aktuellen negativen PCR-Test verfügen.

In der Gastronomie, in Beherbergungsbetrieben und in Betrieben, die körpernahe Dienstleistungen anbieten, die nicht medizinischer, therapeutischer oder pflegerischer Natur sind, können Anbieter, Betreiber, Beschäftigte, die nicht geimpft oder
genesen sind, entweder an zwei Tagen pro Woche über einen aktuellen negativen PCR-Test oder an jedem Arbeitstag über einen Schnelltest verfügen bzw. einen Selbsttest unter Aufsicht vornehmen.

Was gilt für Schulen und Kinderbetreuung?

Schulen:

Maskenpflicht
In den Schulen gilt eine Maskenpflicht: Sie gilt auch am Platz, unabhängig von der Einhaltung des Mindestabstands. Sie gilt auch beim Sportunterricht in Innenräumen. In den Jahrgangsstufen 1-4 ist eine Stoffmaske ausreichend, alle anderen Schülerinnen und Schüler müssen zumindest medizinische Gesichtsmasken tragen.

Tests
Die Teilnahme am Präsenzunterricht, Schulveranstaltungen oder der Mittagsbetreuung ist Schülerinnen und Schülern, die nicht geimpft oder genesen sind, nur möglich, wenn sie drei Mal wöchentlich einen aktuellen negativen Testnachweis erbringen oder in der Schule einen Selbsttest unter Aufsicht vornehmen.

Lehrerinnen und Lehrer unterliegen den Regelungen von § 28 b des Infektionsschutzgesetzes: Sofern sie nicht geimpft oder genesen sind, müssen sie an jedem Arbeitstag über einen aktuellen negativen Test verfügen.

Dritte, insbesondere Eltern, dürfen das Schulgelände nur betreten, wenn sie die Voraussetzungen von 3G erfüllen.

Tritt in einer Klasse ein Infektionsfall auf, werden alle Schülerinnen und Schüler dieser Klasse fünf Unterrichtstage langtäglich getestet.


Kinderbetreuung:

Es werden feste Betreuungsgruppen eingerichtet. Jedes Kind erhält pro Woche drei kostenfreie Tests.

Beschäftigte in Kinderbetreuungseinrichtungen unterliegen den Regelungen von § 28 b des Infektionsschutzgesetzes: Sofern sie nicht geimpft oder genesen sind, müssen sie an jedem Arbeitstag über einen aktuellen negativen Test verfügen. Dritte, insbesondere Eltern, dürfen das Gelände nur betreten, wenn sie die Voraussetzungen von 3G erfüllen.

Quarantäneverlängerung für enge Kontaktpersonen

Seit Donnerstag, 04.11.2021, gilt eine verlängerte Quarantänepflicht für enge Kontaktpersonen - Geimpfte und Genesene ausgenommen. Die Verlängerung beläuft sich auf mindestens zehn Tage mit Abschlusstestung. Es besteht keine Möglichkeit mehr zur Freitestung nach sieben Tagen. Die zugehörige Allgemeinverfügung finden Sie hier.

Fahrten ins Risikogebiet

Sowohl Österreich als auch Tschechien gelten seit Sonntag, 14.11.2021, wieder als Corona-Hochrisikogebiete. Das heißt: Reisende und Pendler müssen verschärfte Regeln beachten. Generell gilt laut Robert Koch-Institut (RKI) fast ganz Österreich als Hochrisikogebiet. Ausgenommen sind lediglich die Gemeinden Mittelberg im Kleinwalsertal, Jungholz im Allgäu sowie das Rißtal im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee.

Einreise zurück nach Deutschland

Wer sich länger als 24 Stunden in einem Hochrisikogebiet aufgehalten hat, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. Wird ein Genesenen- oder Impfnachweis bereits vor Einreise übermittelt, so ist keine Quarantäne erforderlich. Die Einreise muss angemeldet werden. Das gilt ab einem Alter von zwölf Jahren. Für Kinder unter zwölf Jahren endet die Einreise-Quarantäne fünf Tage nach der Einreise automatisch. Sie müssen sich nicht frei testen, um die zehntägige Einreisequarantäne zu verkürzen.

Ausnahme für den kleinen Grenzverkehr

Als kleiner Grenzverkehr gelten Aufenthalte in einem Hochrisikogebiet mit einer Dauer von maximal 24 Stunden. Geimpfte und Genesene sind bei der Einreise aus Tschechien oder Österreich nach Deutschland im Rahmen des kleinen Grenzverkehrs von der Anmelde-, Quarantäne- und Testpflicht ausgenommen.

Nicht geimpfte Grenzgänger müssen bei Kontrollen nachweisen können, dass sie zweimal pro Woche getestet und nicht infiziert sind. Zum Nachweis der Stellung als Berufspendler ist wie bisher eine Bescheinigung des Arbeitgebers erforderlich. Für Arbeitnehmer und weitere Personen, die sich weniger als 24 Stunden im Hochrisikogebiet aufgehalten haben, ändert sich bei der Rückreise nach Deutschland damit vorerst nichts.

Regeln in Österreich und Tschechien

Bei der Einreise aus Deutschland nach Tschechien gibt es für Nicht-Geimpfte und Nicht-Genesene eine Anmelde- und Testpflicht. Ausnahme: Geimpfte und Genesene sowie kleiner Grenzverkehr. Für die Einreise aus Deutschland nach Österreich gilt ebenfalls die 3G-Regel. Das heißt, Einreisende müssen vollständig geimpft, genesen oder getestet sein und dies bei Kontrollen nachweisen können. Nicht-Geimpfte und Nicht-Genesene müssen die Quarantäne- und Registrierungspflicht beachten. Ausnahme: kleiner Grenzverkehr.

Information zur Reisewarnung

Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft. Auch das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder fehlende Daten über die Corona-Lage spielen bei der Bewertung eine Rolle. Mit der Einstufung als Hochrisikogebiet ist automatisch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes verbunden. Sie erleichtert Touristen die kostenlose Stornierung gebuchter Reisen, bedeutet aber kein Reiseverbot.

Regelungen für Hotspot-Regionen

Als Hotspots gelten Regionen, in denen die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen über dem Wert von 1.000 liegt. Hier wird das öffentliche Leben weitgehend heruntergefahren.

Steigt die Inzidenz über den Wert von 1.000, gelten die Regelungen für Hotspot-Regionen ab dem folgenden Tag. Sinkt die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter den Wert von 1.000, werden die Regelungen aufgehoben.

Das öffentliche Leben und damit die Kontakte werden weitgehend zurückgefahren.

Das bedeutet:
• Gastronomiebetriebe müssen schließen,
• Beherbergungsbetriebe dürfen nur für zwingend erforderliche, unaufschiebbare nicht-touristische Aufenthalte zur Verfügung gestellt werden.
• Betriebe, die körpernahe Dienstleistungen anbieten, die nicht medizinischer, therapeutischer oder pflegerischer Natur sind, haben mit Ausnahme von Frisörsalons geschlossen.
• Sporthallen, Sportplätze, Fitnessstudios, Tanzschulen und andere Sportstätten sind geschlossen,
• Kulturstätten, Museen, Ausstellungen, Theater, Opern, Konzerthäuser, Kinos, Zoos, botanische Gärten usw. sind geschlossen,
• Freizeiteinrichtungen z.B. Freizeitparks, Führungen, Seilbahnen, Schifffahrt, Bäder, Thermen, Spielhallen sind geschlossen, Freizeitveranstaltungen sind untersagt.
• An Hochschulen sind, mit Ausnahme von Prüfungen, keine Präsenzveranstaltungen möglich.
• Außerschulische Bildungsangebote, die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Fahrschulen, Musikschulen u.ä. sind mit Ausnahme von Prüfungen nicht in Präsenz möglich.
• Bibliotheken und Archive sind geschlossen.
• Schulen und Kindertagesstätten bleiben geöffnet.
• Der Handel ist geöffnet. Es gelten Zugangsbeschränkungen: Pro 20 Quadratmeter ist nur eine Kundin/ein Kunde erlaubt.
• Medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen bleiben ohne Vorlage von Impf-, Genesenen- oder Testnachweis zugänglich.

Corona Hotline:

Informationen

Corona-Hotline: +49 (0) 80 31 58 169 6666

 

Die gemeinsame Corona-Hotline von Stadt und Landkreis Rosenheim steht Bürgerinnen und Bürgern aus Stadt und Landkreis Rosenheim für Fragen rund um die Corona-Pandemie zur Verfügung. Die Hotline ist Montag bis Donnerstag von 8 Uhr bis 12 Uhr und von 13 Uhr bis 16 Uhr erreichbar, am Freitag von 8 Uhr bis 12 Uhr.

Bei der Corona-Hotline können Fragen rund um das Corona-Virus gestellt werden. Das können Fragen sein, die sich mit der Rückkehr aus einem Risikogebiet befassen, PCR-Tests oder auch Quarantänemaßnahmen.
Hilfestellung bei der Registrierung für eine Impfung sind hier nicht möglich. Diese Hilfestellung bietet die Impfhotline unter +49 (0)80 31/365-88 99 an. Die Mitarbeiter sind Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr erreichbar.

Impfung

Impfzentrum: Terminvereinbarung, Öffnungszeiten und weitere Informationen

 

 

Stadt und Landkreis Rosenheim betreiben seit dem 27. Dezember 2020 ein gemeinsames Impfzentrum in der Inntalhalle und in einem Erweiterungsbau auf der Loretowiese sowie mobile Impfteams. Täglich können bis zu 2.000 Impfungen verabreicht werden.

Vor dem Impfen müssen Sie einen Termin vereinbaren!

Es ist erforderlich, dass Sie sich vorab registrieren und einen Termin vereinbaren.

Nutzen SIe dazu folgenden Link:
www.impfzentren.bayern

Besteht für Sie ausnahmsweise keine Möglichkeit zur Internetnutzung, ist auch eine telefonische Anmeldung bei Ihrem zuständigen Impfzentrum unter der Rufnummer 08031/365 88 99 möglich.
Das Telefon ist Montag bis Freitag von 8 – 12 Uhr und 13 – 16 Uhr erreichbar.

Öffnungszeiten Impfzentrum:
Täglich 8 – 17 Uhr
An den Donnerstagen ist das Impfzentrum zusätzlich von 17 – 21 Uhr geöffnet.

 

Öffnungszeiten zum Jahreswechsel:

Datum

Feiertag

Impfzentrum

24.12.2021

Heilig Abend

08:00 – 13:00 Uhr

25.12.2021

1. Weihnachtsfeiertag

08:00 – 17:00 Uhr

26.12.2021

2. Weihnachtsfeiertag

08:00 – 17:00 Uhr

31.12.2021

Silvester

08:00 – 13:00 Uhr

01.01.2022

Neujahrstag

08:00 – 17:00 Uhr

06.01.2022

Heilig Drei König

08:00 – 17:00 Uhr

Auffrisch-/Boosterimpfung mit mRNA-Impfstoffen

Derzeit werden allen über 18-jährigen nach einer Wartefrist von fünf Monaten die Möglichkeit einer Auffrischungsimpfung gegeben. Die letzte Entscheidung, nach Feststellung des aktuellen Gesundheitsstatus, obliegt dem impfenden Arzt. Eine Unterschreitung der 5-Monats-Frist (auch nur um einen Tag) wird nicht akzeptiert.

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Am 18.10.2021 hat die STIKO eine Empfehlung veröffentlicht, in welcher Auffrischungsimpfung für Personen über 70 Jahren und bestimmte Indikationsgruppen sowie eine Optimierung der Grundimmunisierung nach vorausgegangener Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson thematisiert wird. Diese Empfehlung finden Sie unter https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/43_21.pdf?__blob=publicationFile.

Sechs Monate nach der ersten Grundimmunisierung sollen demnach Auffrischungsimpfungen folgenden Personengruppen angeboten werden:

  • Personen im Alter von 70 Jahren und älter,
  • Bewohner/-innen und Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen. Aufgrund des erhöhten Ausbruchspotentials sind hier auch BewohnerInnen und Betreute im Alter von unter 70 Jahren eingeschlossen,
  • Pflegepersonal und andere Tätige, die direkte Kontakte mit mehreren zu pflegenden Personen haben, in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen oder für andere Menschen mit einem erhöhten Risiko für schwere COVID 19 Verläufe,
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patienten- und Patientinnenkontakt,
  • Personen mit einer Immundefizienz (ID).

Für die Auffrischimpfung soll laut STIKO ein mRNA-Impfstoff verwendet werden, unabhängig davon, welcher Impfstoff bei der vorher erfolgten homologen oder heterologen (zwei unterschiedliche Corona-Impfstoffe) Immunisierung verwendet wurde.

Personen, die eine Grundimmunisierung mit einer Impfdosis des Impfstoffes von Johnson & Johnson („Janssen“) erhalten haben, sollten zur Optimierung ihres Impfschutzes eine weitere Impfdosis mit einem mRNA-Impfstoff frühestens vier Wochen nach der Janssen-Impfung erhalten.

Auffrischungsimpfungen sollen aber auch für folgende Personengruppen angeboten werden:

  • Medizinisches Personal ambulant und stationär, Personal des Rettungsdienstes und mobile Impfteams.
  • Ebenfalls können Personen, die eine vollständige Impfserie mit Vektor-Impfstoffen von AstraZeneca bzw. nach einer Genesung von COVID-19 einen dieser Vektor-Impfstoffe erhalten haben, eine Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff erhalten.

Nach individueller Abwägung und ärztlicher Beratung kann zudem laut Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege schon die Personengruppe der über 18-Jährigen mit einer Auffrischungsimpfung versorgt werden. Die Auffrischungsimpfung kann grundsätzlich bereits nach fünf Monaten, wie vom bayerischen Gesundheitsministerium empfohlen, durchgeführt werden – vorbehaltlich einer entgegenstehenden Entscheidung des Impfarztes aufgrund der jeweiligen Bewertung von Indikation und Kontraindikation vor Ort.

Benötigte Dokumente zur Impfung

- Ihren Personalausweis/Reisepass

- falls vorhanden, Ihren Impfpass

- Ihren Impfbogen mit dem QR-Code (QR-Code gerne auch auf einem Smartphone)

- Nachweis über Ihre abgefragten impf-relevanten Risikofaktoren.

Beispiele: Risikofaktoren können sie durch formlose ärztliche Bestätigungen, Atteste, Arztbriefe, aber auch (Entlassungs-)Berichte vom Krankenhaus, Arztrechnungen mit Diagnose, einen vom Krankenhaus oder Transplantationszentrum ausgestellten Transplantationsausweis oder ein aktuelles Insulin-Rezept nachweisen.

Legen Sie Ihre Bestätigungen beim (ersten) Impf-Termin im Impfzentrum vor. Diese Nachweise werden bei einer Zweitimpfung nicht mehr benötigt. Es reichen dann folgende Dokumente:

-  Personalausweis/Reisepass

-  Impf-Dokumentation von der Erst-Impfung

-  Impfpass, falls vorhanden.

 

Downloads:

Arbeitgeberbescheinigung Impfberechtigung

Kontaktpersonenbestätigung von schwangeren und pflegebedürftigen Personen

Testen

Geltende Testverordnung des Bundes ab 12.11.2021

Mit der Neufassung der Coronavirus-Testverordnung (TestV) am Freitag, 12. November, 2021, haben wieder alle symptomfreien Bürgerinnen und Bürger Anspruch auf mindestens einen kostenfreien PoC-Antigentest pro Woche. Kostenfreie PoC-Antigentests können von allen Teststationen (Leistungserbringer nach § 6 TestV) angeboten werden. Anspruch auf einen kostenfreien PCR-Test haben weiterhin nur bestimmte, testberechtigte Personen. Im Rahmen der Bayerischen Teststrategie wurde festgelegt, dass auch Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen COVID-19 geimpft werden können sowie stillende Mütter Anspruch auf einen kostenfreien PCR-Test in den lokalen Testzentren haben (lokales Testzentrum für Stadt und Landkreis Rosenheim ist das Testzentrum auf der Loretowiese). Zudem können Schwangere bis zum 31. März 22 einen kostenfreien PCR-Test im lokalen Testzentrum auf der Loretowiese oder in Arztpraxen erhalten.

Die kommunal angebotenen PCR-Tests dürfen nur kostenlos und damit nur bei speziellen Gruppen durchgeführt werden. Ein gleichzeitiges Angebot von kostenlosen und kostenpflichtigen PCR-Tests in einem kommunalen Testzentrum wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege untersagt.

Bitte informieren Sie sich vorab darüber, ob Sie weiterhin Anspruch auf eine kostenlose Testung haben. Alle wichtigen Informationen finden Sie hier:

Testzentrum: Terminvereinbarung, Öffnungszeiten und weitere Informationen

Stadt und Landkreis Rosenheim betreiben seit dem 1. September 2020 ein gemeinsames Testzentrum auf der Loretowiese. Personen mit Anspruch auf einen kostenlosen PCR-Test oder PoC-Antigentests können hier getestet werden.

Registrierung und Terminvereinbarung:
Um unnötige Wartezeiten zu vermeiden wird Ihnen dringend empfohlen, dass Sie sich vorab registrieren und einen Termin vereinbaren.

Nutzen Sie dazu folgende Links:
Registrierung für einen PCR-Test

Registrierung für einen PoC-Antigentest

Terminvereinbarung

 

Öffnungszeiten Testzentrum:
Montag bis Samstag von 9 Uhr bis 17 Uhr
Sonn- und Feiertage von 9 Uhr bis 13 Uhr

Beim Betreten des Testzentrums muss eine FFP2-Maske getragen werden. In der Warteschlange ist ein Abstand von mindestens 1,5 Meter zu anderen Personen einzuhalten. Damit die Registrierung vor Ort zügig erfolgen kann, wird gebeten, ein Smartphone mit einem QR-Code-Scanner mitzubringen.

Das Testzentrum ist mit einer Spur für Fußgänger und drei Fahrspuren für PKW aufgebaut.

Indexpersonen erhalten zum freitesten einen PoC-Antigentest.

 

Öffnungszeiten zum Jahreswechsel:

Datum

Feiertag

Testzentrum

24.12.2021

Heilig Abend

09.00 – 13:00 Uhr

25.12.2021

1. Weihnachtsfeiertag

09.00 – 13:00 Uhr

26.12.2021

2. Weihnachtsfeiertag

09.00 – 13:00 Uhr

31.12.2021

Silvester

09.00 – 13:00 Uhr

01.01.2022

Neujahrstag

09.00 – 13:00 Uhr

06.01.2022

Heilig Drei König

09.00 – 13:00 Uhr

 

Weitere Teststationen (Einrichtungen, die Schnelltests und/oder PCR-Tests anbieten), finden Sie  in dieser Testzentren-Übersicht.

Gültigkeit von Testnachweisen

Testnachweise für das Nichtvorliegen einer SARS-CoV-2-Infektion sind gemäß § 3 Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV) i. V. m. § 2 Nr. 7 a)-c) COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung (SchAusnahmV) unter folgenden Bedingungen gültig:

  • 2 Nr. 7 a) SchAusnahmV:
    Die Testung findet vor Ort unter Aufsicht desjenigen statt, der der jeweiligen Schutzmaßnahme unterworfen ist (z. B. Testung vor Ort bei Veranstaltungen, Freizeitaktivitäten). Dieser Testnachweis darf gemäß den Vorgaben des Bundesgesundheitsministeriums nicht für andere Zwecke verwendet werden.
  • 2 Nr. 7 b) SchAusnahmV:
    Die Testung findet im Rahmen einer betrieblichen Testung von festangestellten Mitarbeiter/innen im Sinne des Arbeitsschutzes statt. Dieser Testnachweis darf auch für andere Zwecke verwendet werden. Antigentests sind 24 h und PCR-Tests sind 48 h gültig.
  • 2 Nr. 7 c) SchAusnahmV:
    Die Testung wird von einem Leistungserbringer gemäß § 6 Coronavirus-Testverordnung (TestV) durchgeführt oder überwacht. Hierzu zählen lokale Testzentren (Loretowiese), Arztpraxen, Apotheken, Teststationen von Rettungs- und Hilfsorganisationen sowie vom Gesundheitsamt beauftragte Teststationen von privaten Betreibern. Antigentests sind 24 h und PCR-Tests sind 48 h gültig.

Gemäß § 3 Abs.5 BayIfSMV gelten zudem folgende Personen als getestet:

  • Kinder bis zum sechsten Geburtstag,
  • Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen,
  • noch nicht eingeschulte Kinder.

Es dürfen nur Antigentests eingesetzt werden, die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen sind: BfArM – Antigen-Tests auf SARS-CoV-2

Zugang zu Rathäusern und Verwaltungsgebäuden

Überprüfung der 3G-Regel

Seit Sonntag, 07.11.2021 gelten die Regelungen der roten Krankenhausampel in Rosenheim. Darunter fällt auch die Stadtverwaltung Rosenheim, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Besucherinnen und Besuchern seit heute (08.11.2021) den Zutritt zu städtischen Dienstgebäuden nur nach Überprüfung der 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) gestattet.

Der Zugang zu den städtischen Verwaltungsgebäuden wird dazu auf einen Zugang beschränkt. Am jeweiligen Eingang kontrolliert ein Sicherheitsdienst während der Sprechzeiten die Einhaltung der 3G-Regel der Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter sowie der Besucherinnen und Besucher.

Ungeimpfte und nicht genesene Personen müssen einen negativen Test vorlegen.

Die 3G-Regel gilt laut Bayerischer Staatsregierung nicht für Stadtratsmitglieder während der Gremiensitzungen. Besucherinnen und Besuchern der Sitzungen werden vorab Selbsttests unter Aufsicht angeboten.

Innerhalb der städtischen Dienstgebäude gilt für alle Personen eine FFP2-Maskenpflicht.