Neubau der Zentrale Kälteversorgung für Lokschuppen, Rathaus Königstraße 15, Rathaus Königstraße 24, Städtische Galerie, Städtisches Archiv

Die Stadt Rosenheim hat sich in ihrem integrierten Energie-, Klima und Umweltschutzkonzept „Rosenheim 2025“ zum Ziel gesetzt, eine Reduktion der CO2- Emission herbeizuführen. Durch die Errichtung einer zentralen Kälteversorgung, an welche die Verwaltungsgebäude Königstraße 15, Königstraße 24, der Lokschuppen, die städtische Galerie und das Stadtarchiv  angeschlossen werden, können hier nach den bisherigen Berechnungen  jährlich ca. 180 t CO2 eingespart werden. Dies führt zu einer Senkung von 2% der gesamten CO2 Emission bezogen auf den Strombezug des kommunalen Bereiches der Stadt Rosenheim.

Für den Bau der Zentralen Kälteversorgung sind umfangreiche Genehmigungsverfahren erforderlich. Die Gesamtprojektsumme liegt auf Basis der Entwurfsplanung und Kostenberechnung bei rund 4,1 Mio €.

Es ist geplant, die Maßnahme 2020 zu realisieren.

Förderung

Europäischer Fond für regionale Entwicklung

Die Zentrale Kälteversorgung wird im Rahmen des Operationellen Programms „Klimaschutz“, Förderbereich 3 des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung Bayern 2014-2020 unterstützt. Dieser Fonds zielt darauf ab, Maßnahmen zu ergreifen, die den menschlichen Einfluss auf das Klima zurückdrängen, also die Menge der Treibhausgase, die in die Atmosphäre entweichen zu reduzieren. Seine drei Maßnahmengruppen zum Klimaschutz sind unverzichtbare und untrennbare Bestandteile einer langfristigen Strategie zur Sicherung der Lebensgrundlage in Bayern. Im Rahmen der Maßnahmengruppe 3.2 "Energieeinsparung in öffentlichen Infrastrukturen" wird u.a. die kommunale Energieeffizienz gefördert.

Durch die Errichtung der Zentrale Kälteanlage kann ein wesentlicher Beitrag zur Reduzierung der CO2 Emission geleistet werden. Die Baumaßnahme wird nach jetzigem Stand der Entwurfsplanung nach EFRE voraussichtlich mit bis zu 1,7 Mio. € gefördert.