Aktuelles der Stadt Rosenheim www.rosenheim.de de-de Stadt Rosenheim Wed, 24 Apr 2019 14:18:25 +0200 Wed, 24 Apr 2019 14:18:25 +0200 TYPO3 EXT:news news-2525 Wed, 24 Apr 2019 11:17:03 +0200 Neuer Feldgeschworener für Rosenheim https://rosenheim.de/aktuell-rathaus/neuer-feldgeschworener-fuer-rosenheim.html Mit der Vereidigung auf das Grundgesetz und die Verfassung des Freistaates Bayern durch Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer folgt Franz Schwaiger als neuer Feldgeschworener für die Gemarkung Rosenheim auf den kürzlich verstorbenen Balthasar Gilg.

 

Feldgeschworene unterstützen durch ihre Tätigkeit das (staatliche) Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, Grenzsteine zu setzen und andere Grenzmarken einzubringen. Das Amt eines Feldgeschworenen erfordert ein hohes Maß an Vertrauenswürdigkeit, Einsatzbereitschaft, Flexibilität und Ortskenntnis.

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, Baudezernent Helmut Cybulska und Franz Höger, Sachgebietsleiter Vermessung beim Stadtplanungsamt, dankten Franz Schwaiger für die Übernahme dieses Ehrenamtes, das als ältestes kommunales Ehrenamt in Bayern gilt.

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news-2524 Wed, 24 Apr 2019 10:30:14 +0200 Großbaustelle Prinzregentenstraße: Leitungs- und Kanalarbeiten laufen planmäßig https://rosenheim.de/aktuell-rathaus/grossbaustelle-prinzregentenstrasse-leitungs-und-kanalarbeiten-laufen-planmaessig.html Zwischenbilanz nach sechs Wochen: Bauzeitenplan wird eingehalten Für die Baustellenarbeiten in der Prinzregentenstraße hat die trockene Witterung ihr Gutes: Weder für das Grundwasser noch die umzuleitenden Abwassermengen müssen besondere Maßnahmen ergriffen werden. Weil auch die Bodenverhältnisse so vorgefunden wurden wie erwartet liegen die Bauarbeiten voll im Plan. „Voraussichtlich in der zweiten Maiwoche beginnt der zweite Bauabschnitt mit Vollsperrung der Samerstraße ab der Riederstraße“, so Klaus Lochner, der zuständige Sachbearbeiter im städtischen Tiefbauamt zum Fortgang der Baumaßnahme.

Erfreuliche Nachrichten zum Baufortschritt gibt es aus der Samerstraße: „Der Neubau des Kanals – mit einem Durchmesser von 1,60 m einer der größten im Stadtgebiet – im Kreuzungsbereich von Samer- und Prinzregentenstraße ist inzwischen geschafft. Der Zusammenschluss von altem und neuen Kanal ist hergestellt. Aktuell wird der Kanalbau in Richtung Am Roßacker und weiter zur Riederstraße vorangetrieben“, erklärt Lochner den aktuellen Stand der Maßnahme. Das aus Sicherheitsgründen erforderliche Kanalprovisorium mit einem halb so großen Durchmesser von 80 cm wird abschnittsweise wieder zurückgebaut.

Auch die Hauptleitungen für Fernwärme und Trinkwasser sind im Abschnitt Wittelsbacher- / Samerstraße weitgehend verlegt. Aktuell laufen die Erneuerungen der Hausanschlüsse sowie die Einbindung in die bestehenden Leitungen der Frühling- / Samerstraße einschließlich der Verlegung von Kabelleerrohren und der Vorbereitungen für den Kanalbau.

Im Kreuzungsbereich der Prinzregenten-/Samerstraße geht es ebenfalls voran: „Momentan werden Wasser, Gas, Fernwärme sowie Glasfaserkabel verlegt und der Altbestand zurückgebaut bzw. stillgelegt. Parallel erfolgt bereits die Errichtung der neuen Ampelfundamente. Insgesamt steht nach heutigem Stand der Baumaßnahme einer plangemäßen Wiederöffnung der Prinzregentenstraße für den Verkehr rechtzeitig zum Herbstfest nichts im Wege“, zeigte sich Locher in seiner Zwischenbilanz zufrieden und zuversichtlich.

 

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news-2523 Thu, 18 Apr 2019 15:06:17 +0200 Briefwahl ist möglich https://rosenheim.de/aktuell-rathaus/briefwahl-ist-moeglich.html Ab sofort ist die Ausstellung von Briefwahlunterlagen möglich. Für die einfache Online-Beantragung sind Angaben auf der Wahlbenachrichtigung notwendig. Das Wahlamt ist wieder Am Nörreut 17a zu finden.

In weniger als sechs Wochen, am 26.05.2019, findet die Europawahl statt. Spätestens bis zum 24.04.2019 sollten in Rosenheim die Wahlbenachrichtigungen für die Wahlberechtigten zur Europawahl zugestellt sein. Auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung ist der Antrag auf Ausstellung von Briefwahlunterlagen zu finden, mit dem man „klassisch“ seine Briefwahlunterlagen anfordern oder auch persönlich im Wahlamt der Stadt Rosenheim abholen kann. Besonders einfach geht die Antragstellung aber auch über den QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung. Hier können Smartphone-Besitzer direkt zur notwendigen Anwendung im Internet gelangen. Auch auf der Startseite der Homepage der Stadt Rosenheim wird ein Briefwähler auf einfachem Weg zur Antragstellung geleitet. Hierfür benötigt der Wahlberechtigte nur seine Nummer im Wählerverzeichnis und des Wahlbezirks, die auf der Wahlbenachrichtigung zu finden sind. Das Wahlamt ist wieder Am Nörreut 17a untergebracht. Es besteht dort auch die Möglichkeit, direkt vor Ort zu wählen. Sollten Wahlberechtigte aufgrund einer Reise oder sonstiger Abwesenheit am Wahltag Briefwahlunterlagen benötigen, können diese ab sofort im Wahlamt beantragt werden, auch wenn die Wahlbenachrichtigung noch nicht zugestellt sein sollte.
Bei Fragen stehen die Mitarbeiter des Wahlamts gerne telefonisch unter 08031/365-1364 zur Verfügung.

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Pressemitteilungen
news-2522 Thu, 18 Apr 2019 15:01:24 +0200 Martha Pfaffenberger-Ausbildungspreis - Jetzt bewerben! https://rosenheim.de/aktuell-rathaus/martha-pfaffenberger-ausbildungspreis-jetzt-bewerben.html Unternehmen und Persönlichkeiten, die besondere Ausbildungsleistungen erbringen oder sich um die berufliche Bildung verdient machen sind aufgerufen, sich zu bewerben.

Ende der Vorschlagsfrist:        31. Mai 2019

Hier finden Sie weitere Informationen zum Auswahlverfahren.

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Aus dem Rathaus
news-2521 Thu, 18 Apr 2019 10:02:24 +0200 40 Jahre Städtepartnerschaft Rosenheim - Lazise https://rosenheim.de/aktuell-rathaus/40-jahre-staedtepartnerschaft-rosenheim-lazise.html Festlicher Bayerischer Abend im KU‘KO Vitaler als je zuvor – so präsentierte sich die Städtepartnerschaft zwischen Rosenheim und Lazise anlässlich der offiziellen 40-Jahr-Feier der Städtepartnerschaft im Rosenheimer Kultur- und Kongresszentrum. „Diese Städtepartnerschaft lebt alles, was Europa und die europäische Einheit so wertvoll macht: Wir haben jahrhundertelang trennende Grenzen überwunden und eine echte, herzliche Freundschaft zwischen zwei Kommunen und ihren Bürgerinnen und Bürgern geschlossen“, stellte Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer den einigenden europäischen Gedanken in den Mittelpunkt des Festakts. Über 150 Gäste aus beiden Städten feierten bei einem festlichen Abendessen ihre enge Freundschaft.

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer freute sich, eine große Delegation aus Lazise angeführt durch Bürgermeister Luca Sebastiano, einige Mitglieder des Laziser Stadtrats und das gesamte dortige Partnerschaftskomitee im KU’KO begrüßen zu dürfen. Außerdem waren zahlreiche Gäste aus Rosenheim gekommen, die sich der Städtepartnerschaft in besonderer Weise verbunden fühlen. Besondere Erwähnung erfuhren die Mitglieder des Stadtratsgremiums aus 1979, die damals den Beschluss fassten, mit Lazise eine europäische Städtepartnerschaft zu schließen. Aus Lazise war zudem Gino Barato angereist, der letzte noch lebende Initiator der Städtepartnerschaft. Er konnte berichten, dass die Idee aus der Freundschaft einiger weniger Rosenheimer und Laziser Bürgerinnen und Bürger entstand. Nach positiven konzeptionellen Gesprächen auf allen Ebenen unterzeichneten die damaligen Stadtoberhäupter, Oberbürgermeister Dr. Stöcker und Bürgermeister Szienca, am 12. Oktober 1980 die von beiden Städten gesiegelte Partnerschaftsurkunde.

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer rief das Versprechen aus der Partnerschaftsurkunde in Erinnerung, wonach es der gemeinsame Wille beider Städte sei, in herzlichem Einvernehmen miteinander Verbindung zu halten, für den Geist gegenseitigen Verständnisses einzutreten und nach besten Kräften dafür zu sorgen, dass die Bürger beider Städte sich kennen, verstehen und schätzen lernen.

Beide Städte erkannten schon damals den über eine bloße formale Partnerschaft hinausreichenden Charakter dieser speziellen Verbindung. Denn die unterzeichnete Vereinbarung schließt mit den Worten: „Nicht zuletzt aber hoffen wir, durch die freundschaftliche Verbindung unserer Städte und die Zusammenführung ihrer Bürger einen Beitrag zur Sicherung des Friedens und der Freiheit zu leisten.“

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und Bürgermeister Luca Sebastiano waren sich in ihren Grußworten einig, dass die Ziele der Partnerschaft mehr als erreicht wurden. Die Städtepartnerschaft zwischen Lazise und Rosenheim habe sogar alle Erwartungen übertroffen, wenn man die zahlreichen Aktivitäten betrachte. Die Freundschaft gehe auf breiter Basis mit vollem Schwung in ihr fünftes Jahrzehnt. Sie gäbe ein Beispiel dafür, was viele Menschen - auf das Ziel der Verständigung und Begegnung vereint - erreichen können.

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news-2520 Thu, 18 Apr 2019 09:55:51 +0200 Schüleraustausch mit Lazise https://rosenheim.de/aktuell-rathaus/schueleraustausch-mit-lazise.html Mädchenrealschule verbringt interessante Tage in der Partnerstadt Die Städtepartnerschaft zwischen Rosenheim und Lazise wird heuer 40 Jahre alt. Auch im Jubiläumsjahr wurde ein Schüleraustausch der Städtischen Mädchenrealschule und der Scuola Media in Lazise organisiert.

Fast 15 Jahre Schulpartnerschaft verbindet die beiden Schulen mittlerweile. Ein regelmäßiger Schüleraustausch ist mittlerweile schon Tradition. Anfang April reisten 17 Schülerinnen der Mädchenrealschule und ihre beiden Lehrerinnen Rebecca Hirschpek und Gabriele Cilwa mit dem Zug nach Lazise am Gardasee. Sie wurden überaus freundschaftlich in den italienischen Familien aufgenommen.

Während des abwechslungsreichen Programms kamen die Mädchen in den seltenen Genuss, das private Castello Scaligero und dessen Parkanlage zu besuchen. Erstmals bot Gino Barato, einer der Initiatoren der Städtepartnerschaft vor 40 Jahren, einen interessanten Vortrag über die Fischerei am Gardasee in der wunderschönen Dogana, dem alten Zollhaus von Lazise, an. Der Tagesausflug in die UNESCO-Altstadt Verona mit Arena- und Domeintritt rundeten das Kulturprogramm ab. Aber auch ein Besuch auf dem Wochenmarkt von Lazise gehört selbstverständlich dazu. Nicht zuletzt der Schulunterricht in Italien ließ die Rosenheimer Mädels staunen. Durch das lebendige Kunstprojekt „Action painting“ wurden Maler wie Botticelli greifbar gemacht.

Im Dezember ist bereits der Gegenbesuch der Scuola Media in Rosenheim geplant.

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Pressemitteilungen
news-2519 Thu, 18 Apr 2019 08:32:31 +0200 Zwischenbilanz zur Großbaustelle Prinzregentenstraße: Umfahrungsverkehr erfreulich problemlos https://rosenheim.de/aktuell-rathaus/zwischenbilanz-zur-grossbaustelle-prinzregentenstrasse-umfahrungsverkehr-erfreulich-problemlos.html Änderungen der Vorfahrtsregelung im Bereich Schmetterstraße / Am Roßacker in Vorbereitung Rechtzeitig zu Ostern kommen gute Nachrichten von der Großbaustelle Prinzregenten-, Samer- und Riederstraße: Während die Baustelle planmäßig abgewickelt wird, läuft der Verkehr auf den Baustellenumfahrungen relativ störungsfrei. „Im Verhältnis zur Bedeutung der großen innerstädtischen Ost-West-Achse Prinzregentenstraße halten sich die Stauungen auf den Umfahrungsstrecken insgesamt in einem noch überschaubaren Rahmen. Natürlich ist jeder Ampelstau für die betroffenen Autofahrer ärgerlich und kostet Zeit. Dennoch haben wir ehrlich gesagt weit schlimmere Verkehrsbehinderungen befürchtet.“

Dieses insgesamt erfreuliche Zwischenfazit aus verkehrlicher Sicht zog der zuständige Dezernent für Recht, Sicherheit und Ordnung, Herbert Hoch, nach inzwischen rd. sechswöchiger Einrichtung der Baustelle. „Die Autofahrer haben sich relativ schnell an die Umfahrungen gewöhnt. Wir hören von vielen individuellen Strategien, Ausweichstrecken zu benutzen. Zudem werden bei dieser Baustelle die eingerichteten Sperrungen, Umfahrungsstrecken und Einbahnverkehre von den Verkehrsteilnehmern mit ganz wenigen Ausnahmen beachtet. Vernunft und Rücksichtnahme machen sich in einer insgesamt reibungsloseren Verkehrsabwicklung bezahlt“, so der städtische Verkehrsdezernent.

Auch die im Zusammenhang mit der geänderten Busführung eingerichteten Halteverbote werden nach Beobachtung von Cornelia Viebach, der zuständigen Sachgebietsleiterin im Rosenheimer Verkehrsamt, mittlerweile tagsüber gut beachtet. Ganz zufrieden ist Viebach aber nicht: „In den Abend- und Nachtstunden lässt die Parkmoral in der Schmetterstraße noch zu wünschen übrig“, so ihre Beobachtung. Tritt keine Besserung ein, wird die städtische Parkraumüberwachung intensiviert. Auch hier setzt Viebach aber auf die Vernunft der Verkehrsteilnehmer. Zudem steigen die Rosenheimer im Frühling und Sommer für den abendlichen Biergartenbesuch erfahrungsgemäß zunehmend auf das Fahrrad um.

Um Problemen im Verkehrsablauf zu begegnen, wird die Verkehrssituation kontinuierlich überprüft. „Beispielsweise wurde in der Heilig-Geist-Straße eine Halteverbotsregelung in der Nähe zur Einmündung der Frühlingstraße eingerichtet, um Stauungen im Kreuzungsbereich zu vermeiden und den Verkehrsablauf zu verbessern. Um die Vorrangregelung an der Kreuzung Schmetterstraße / Am Roßacker eindeutiger und für den Busverkehr komfortabler zu gestalten, wird gerade die Änderung der Vorfahrtsregelung vorbereitet. Derzeit gilt dort ‚rechts vor links‘. Zukünftig erhalten die Verkehrsteilnehmer, die die Schmettererstraße befahren, Vorfahrt gegenüber der Straße Am Roßacker. Dadurch soll auch eine Entlastung für die direkten Anlieger erreicht werden, die derzeit durch Stopp and go, also ständiges Bremsen und Anfahren, belastet werden“, so Viebach.

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Pressemitteilungen
news-2517 Wed, 17 Apr 2019 00:07:00 +0200 Europawahl 2019 - Briefwahl online beantragen https://rosenheim.de/aktuell-rathaus/europawahl-2019-briefwahl-online-beantragen.html Sie können ab sofort Briefwahlunterlagen für die Europawahl online beantragen, wenn Sie Ihre Wahlbenachrichtigung erhalten haben.

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Aus dem Rathaus
news-2518 Tue, 16 Apr 2019 07:04:11 +0200 Städte für Europa – Europa in den Städten https://rosenheim.de/aktuell-rathaus/staedte-fuer-europa-europa-in-den-staedten.html (Erklärung des Deutschen Städtetages, beschlossen vom Hauptausschuss am 20.02.2019 in Hamm) Die Europäische Union als Zusammenschluss von europäischen Staaten mit heute rund 500 Millionen Einwohnern hat über viele Jahrzehnte einen einmaligen europäischen Integrationsprozess vollbracht. Im Mai 2019 sind die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union zum neunten Mal aufgerufen, ihr Parlament zu wählen. Die Wahl steht unter den Vorzeichen bewegter politischer Zeiten. Sechzig Jahre nach ihrer Gründung steht die Europäische Union vor bisher nicht gekannten Herausforderungen. Erstmals in ihrer Geschichte will mit Großbritannien ein Mitgliedsstaat die EU zum März 2019 verlassen. Die Differenzen über die Migrations- und Flüchtlingsentwicklung und die Erfolge nationalistischer Parteien sowie eine hohe Jugendarbeitslosigkeit in einigen Mitgliedsstaaten belasten den politischen Zusammenhalt in Europa.


Die Solidarität der europäischen Staaten untereinander wird bei Konfliktthemen auf eine ernsthafte Probe gestellt. Viele Bürgerinnen und Bürger sind verunsichert und stellen die europäische Einigung und ihre Institutionen in Frage.  


In dieser Situation bekennen sich die Mitgliedsstädte des Deutschen Städtetages ausdrücklich zur Idee der europäischen Integration als Fundament für ein friedliches Zusammenleben und eine gute wirtschaftliche Entwicklung. Die längste Friedensperiode in Europa und damit auch die längste Periode ununterbrochener städtischer Entwicklung verdanken wir der europäischen Idee. Europa wird in den Städten gelebt: Die Wertegemeinschaft kommt vor Ort zum Tragen.


Deshalb bringen sich die Städte aktiv in den Diskussionsprozess über die Zukunft Europas ein. Sie rufen die Bürgerinnen und Bürger auf, sich an den Wahlen zum Europäischen Parlament zu beteiligen und ihrer Stimme Gewicht zu verleihen. Wer ein bürgernahes Europa will, sollte die Chance nutzen, darauf bei der Europawahl Einfluss zu nehmen. Je mehr Menschen sich bei dieser Wahl beteiligen, desto mehr Rückenwind bekommt das Europäische Parlament. Dabei hoffen die deutschen Städte auf möglichst viel Einfluss für konstruktive politische Kräfte, die die europäische Idee des Zusammenhalts beherzt unterstützen.


Die Europäische Union lebt von ihrer Verpflichtung zu einer möglichst bürgernahen Gemeinschaft. Rund 70 Prozent der gesetzlichen Grundlagen, mit denen Städte heute täglich arbeiten, sind europäischen Ursprungs. Gegenseitiges Verständnis, Zusammenhalt und die Vielfalt Europas sind getragen von Begegnungen und Miteinander auf der kommunalen Ebene. Deshalb funktioniert ein stabiles Europa auch mit dem Respekt vor der lokalen Demokratie.


Ein stabiles und bürgerorientiertes Europa ist nur mit den Städten als Trägern der Daseinsvorsorge für die rund 500 Millionen Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union erreichbar. Sie sind die Ebene, die den Bürgerinnen und Bürgern in ihren unmittelbaren Lebensumständen am nächsten ist. Vor dem Hintergrund dieser wichtigen Scharnierfunktion fordern die deutschen Städte alle Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlen zum Europäischen Parlament, die Bundesregierung und die Landesregierungen auf: 

 

  1. Die Schlüsselrolle der Städte bei der Vorbereitung, Gestaltung, Finanzierung und Umsetzung der wichtigsten Politikfelder der Europäischen Union muss anerkannt werden. Bürgerinnen und Bürger spielen eine große Rolle im Integrationsprozess. Ihre Sorgen müssen ernst genommen und abgebaut werden.
  2. Das Subsidiaritätsprinzip muss strikt eingehalten werden! Die Städte sind Experten für die Erbringung von Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger. Sie setzen die Ziele der EU entsprechend der jeweils gegebenen kommunalen Traditionen und Gegebenheiten um. Dabei muss ihnen das notwendige Vertrauen von höheren Ebenen entgegen gebracht werden.
  3. Die kommunale Ebene muss konsequent in den Gesetzgebungsprozess eingebunden werden. Über Konsultationen vor und während der Vorlage von Gesetzesvorschlägen durch die EU-Kommission und Anhörungsrechte bei dem Europäischen Parlament ist die Mitwirkung der Städtenetzwerke und Kommunalverbände zu institutionalisieren. Eine angemessene Repräsentanz der Städte in der deutschen Delegation des Ausschusses der Regionen ist ein überfälliger Schritt. Dies entspricht der besonderen Stellung der Kommunen im Staatsgefüge. Der Zugang zu Informationen in allen Phasen der europäischen Gesetzgebung ist sicherzustellen, auch bei Trilog-Verhandlungen zwischen der Europäischen Kommission, dem Rat der Europäischen Union und dem Europäischen Parlament.
  4. Die Städte fordern eine Kohäsionspolitik, die alle Regionen der EU umfasst und einen ausreichend flexiblen Rahmen bietet. Kommunen brauchen eine Förderung, die ihren örtlichen Gegebenheiten angepasst ist.
  5. Der sozialen Dimension der EU in allen Politikbereichen sollte mehr Beachtung geschenkt werden. Der EU-Vertrag verpflichtet die Union auf eine soziale Marktwirtschaft. Dazu zählt auch die kommunale Daseinsvorsorge, die als schützenswertes Element eines bürgernahen Europas angesehen werden muss. Ihre Bedeutung muss in den unterschiedlichen Maßnahmen der EU zur Vollendung des Binnenmarktes gewürdigt werden.
  6. Die deutschen Sparkassen sind wesentlicher Teil der kommunalen Daseinsvorsorge. Sie erfüllen einen öffentlichen Auftrag und folgen dem Regionalprinzip. Sie wirkten deshalb stabilisierend in der Finanzmarktkrise. Differenzierung nach Größe und Geschäftsmodell der Institute ist daher bei der Bankenregulierung gerechtfertigt. Es darf nicht dazu kommen, dass die bestehende funktionsfähige Institutssicherung durch europäische Einlagensicherungssysteme gefährdet wird.
  7. Die erfolgreiche Urbane Agenda auf EU-Ebene sollte aus Sicht der Städte als Plattform für innovative Lösungsansätze fortgeführt und gestärkt werden.
  8. Die Städte fordern echte Partizipation: Im Rahmen der EU-Strukturförderung muss bei der strategischen Ausrichtung und Umsetzung auf Bundes- und Landesebene, insbesondere bei der Erstellung der Operationellen Programme, das Partnerschaftsprinzip gelten.
  9. Die Teilnahme an EU-Projekten muss erleichtert werden. Deshalb sollte grundsätzlich auch der Personalaufwand förderfähig sein. Auch internationale Städtekooperationen sind in europäische Programme einzubinden.
  10. Die Städte wollen noch stärker den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zu europapolitischen Themen zu suchen. Sie fordern das Europäische Parlament, die Bundesregierung und die Landesregierungen auf, diesen Dialog aktiv zu fördern und mitzugestalten. Für die Bürgerinnen und Bürger muss eine größere Transparenz bei Entscheidungen geschaffen werden und immer wieder deutlich werden, welche Vorteile die Europäische Union ihren Mitgliedsstaaten und den dort lebenden Menschen bringt.

 

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Aus dem Rathaus
news-2516 Fri, 12 Apr 2019 07:25:51 +0200 Sternradeln zum „Informations- und Aktionstag Radeln rund um Rosenheim“ am 24. Mai in Kolbermoor https://rosenheim.de/aktuell-rathaus/sternradeln-zum-informations-und-aktionstag-radeln-rund-um-rosenheim-am-24-mai-in-kolbermoor.html Die Oberbürgermeisterin der Stadt Rosenheim, Gabriele Bauer, und der Erste Bürgermeister der Stadt Kolbermoor, Peter Kloo, laden als Vertreter der SUR (Stadt und Umlandbereich Rosenheim) herzlich zum „Informations- und Aktionstag Radeln rund um Rosenheim“ am 24. Mai 2019 nach Kolbermoor ein.

Da sich an diesem Tag alles ums Radeln dreht, sind alle SUR-Gemeinden herzlich dazu eingeladen und aufgefordert, mit dem Rad nach Kolbermoor zu kommen und beim Sternradeln möglichst viele Radl-Kilometer zu sammeln.

Zielgruppe sind alle Gemeinde- und StadträtInnen, BürgermeisterInnen, BürgerInnen und MitarbeiterInnen der jeweiligen Kommunen. Auf der Sternfahrt können sich gerne die Nachbargemeinden auf dem Weg nach Kolbermoor treffen und gemeinsam zum Rathaus radeln.

Die Kommunen mit der höchsten Gesamt-Kilometer-Zahl (= Teilnehmerzahl × Distanz zu Kolbermoor in km) und mit dem höchsten Anteil an radelnden Stadt- bzw. Gemeinderäten werden jeweils prämiert.

Die SUR-Gemeinden werden in folgende Gruppen aufgeteilt:

Radlgruppe Nord:

            Schechen
            Großkarolinenfeld

 

Radlgruppe Ost:

            Stephanskirchen
            Rosenheim

 

Radlgruppe Süd:

            Rohrdorf
            Neubeuern
            Raubling
            Brannenburg

 

Radlgruppe West:

            Feldkirchen-Westerham
            Bruckmühl
            Bad Aibling

 

In Kolbermoor werden die jeweiligen Radlgruppen zwischen 15 und 16 Uhr auf dem Vorplatz am Rathaus empfangen. Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Die Preisverteilung wird gegen 19:10 Uhr vor der Podiumsdiskussion stattfinden.

Wir freuen uns schon heute auf eine zahlreiche Teilnahme am Sternradeln nach Kolbermoor!

Von 15 bis 20 Uhr ist während des Aktionstages viel geboten: Auf dem „Markt der Ideen“ kann man sich an vielen Ständen zu speziellen Radthemen wie Fahrradwege in der Region oder Fahrradsicherheit informieren oder auch E-Bikes und Lastenfahrräder ausprobieren. Kleine Radl-Fans können sich auf das Kinderschminken oder die Button-Herstellung des Stadtjugendforums Kolbermoor freuen, gefolgt von einem Bilderbuchkino und einer Überraschungs-Geschichte von Dagmar Levin um 16.15 Uhr in der Bücherei.

Um 17 Uhr startet das Vortragsprogramm. Neben der Präsentation der Potentialanalyse und der Ergebnisse der Trassenuntersuchung des geplanten Radschnellweges wird es um die Bedeutung des Radverkehrs in Verdichtungsgebieten gehen. Dazu berichtet unter anderem Dankmar Alrutz, Geschäftsführer der Planungsgemeinschaft Verkehr. Karl Schumacher, Ministerialdirigent des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr, wird die Fördermöglichkeiten von Radschnellwegen vorstellen. Brunella Franchini aus Bozen präsentiert, wie die Mobilität der Zukunft schon in der Gegenwart aussieht.

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Aus dem Rathaus